ZDF Film “Die Brücke – Transit in den Tod”

Das ZDF zeigt aktuell eine fünteile Krime-Reihe unter dem Titel “Die Brücke – Transit in den Tod” als DK/S/D-Gemeinschaftsproduktion. Die Reihe beginnt damit, dass eine tote Frau in der Nacht während eines Stromausfalls auf der Öresund Brücke genau auf der Grenze zwischen Schweden und Dänemark abgelegt wird.

Das ist mal eine der wenigen Fernsehproduktionen, die wirklich gelungen sind. Die Handlung ist gut aufgebaut, neue Rollen werden aufgebaut und in die Handlung verwoben. So stelle ich mir Produktionen vor.

Wenn man dann mal auf Details achtet, kommt man selbst zu Schlüssen, die dann nach und nach aufgebaut werden.

Die Reihe spart sich irgendwelchen Unsinn, den sich der eine oder andere Tatort-Schreiber so gerne ausdenkt. Da wird nicht per Knopfdruck einfach mal ein Handy geortet. Da haben Beteiligte auch ein spannendes und emotionales Privatleben. Die ganze Reihe dreht sich um soziale Brennpunkte der Gesellschaft, wie man sie auch auf Deutschland übertragen könnte. Oberflächlichkeiten spart man sich einfach im Skript.

Da werden zwei unterschiedliche Charaktere als Kommissare mit einander vereint, was sicher noch einigen Raum für Prallelhandungen lassen könnte. Die Schauspieler hinter diesen Charakteren sind jeden Cent ihrer Gage wert.

Richtig gut gemacht! Warte auf die DVD.