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Tablets als Wahlgeschenke

so so – Mutti Merkel hat als Wahlgeschenk versprochen, jeder Schüler erhält ein Tablet.

Als Anekdote denke ich an das Gerät, welches sie auf der Cebit versenkt hat. Das hat es überlebt. Aber solche Wahlgeschenke würden es nicht tun.  Auf der Cebit selbst meinte auch Peer, dass Schüler so etwas gebrauchen könnten und will sie auch aus Staatskassen finanzieren.

Die Idee ist wahrlich nicht neu. Seit dem es Laptops gibt, wollen Leute unterschiedlichster Gesinnung diese an Schüler weitergeben. Gut, in den Schulen herrscht krankhafter Mangel an IT. Sowohl Hardware, als auch an den Fähigkeiten bei Schülern und Lehrern. Diese Lücke trägt sich dann in viele Universitäten weiter. Sie wird kleiner, sicherlich – aber was mir fehlt sind die Inhalte.

Redet hier vielleicht mal jemand über Inhalte?

Was genau sollen denn die Schüler damit anfangen? Zu Hause, wenn denn ein Internetanschluss vorhanden ist “digitale Hausaufgaben” machen? Was in den meisten Schulen bedeutet: Ladet euch die Aufgaben aus dem Netz.

In der Schule für den Unterricht nutzen? Was wiederum bedeutet: Erklären die Schüler also dem Lehrer mal das Netz.

Ein IT-Endgerät braucht Pflege, Know How, Programme, Fehlerbeseitigung – und der Endnutzer braucht einen sinnvollen Verwendungszweck.

Der fehlt mir in all der Diskussion. Also mehr Geld in die Bildung durch Personen, als in Technik, die als Schlagzeile in jede Überschrift passt…

Danke…

minimalistische Küche – Nudeln

Man kann seine Nudeln in vielerlei Sauce ersaufen lassen. Der Geschmack der Nudeln wird vermutlich des Öfteren untergehen. Ich selbst kenne dutzende solcher Rezepte.

Hier ein minimalistisches Rezept, wo man die Nudeln als solche noch wahrnimmt und merkt, was man gekauft hat:

Spaghetti wie gewonnt kochen.

Olivenöl mit Butter in einer Pfanne leicht erhitzen. Knoblauch in dünne Scheiben schneiden und darin anbdünsten.

Fertige Spaghetti nach dem Abtropfen darin schwenken.

Serviert mit Parmesan – was braucht es mehr?

Dieses Ding da mit der Basisdemokratie

Eine Partei im Wahlkampf, deren Kandidatinnen und Kandidaten nichts sagen können, wenn die Partei dazu noch keine Meinung gefasst hat. Landläufig als Basisdemokratie bekannt. Dazu die seit einer geschätzten Ewigkeit feststehende Erkenntnis, dass politische Statements eine Halbwertszeit haben, die einem stetigen Verfall unterliegt.

Wie lange braucht eine Basis, bis da Erkenntnis ankommt? Die Erkenntnis, dass politische Handlungsfähigkeit Entscheidungsfähigkeit braucht?

NSU – und jetzt zum Kern zurück bitte

Ob die Zeitschrift Brigitte nun einen Sitzplatz hat und dafür andere Medien mit größerer Reichweite nicht, ist hinlänglich diskutiert worden. Vielleicht wird es noch die eine oder andere Klage geben. Vielleicht, weil ja bestimmte große Medien sich mit unterschiedlichen Titeln aus ihrem Verlag haben bewerben können.

Ein Gericht braucht m.E. keine social-media-Strategie. Sie braucht Unabhängigkeit – auch gegenüber Vertreter anderer Staaten, die diese Unabhängigkeit in Frage stellen. An Rückendeckung hat es jedenfalls gemangelt, dass war deutlich zu sehen.

Aber kann sich der Staat jetzt bitte auf seine eigentliche Aufgabe konzentrieren und dieses Unfassbare, was da passiert ist, mit allen Rechtsmitteln aufarbeiten? Und die Presse ist jetzt gefordert, diese gerichtliche Aufarbeitung aufzunehmen, zu bewerten und zu kommentieren.

Danke

Steine die auf Hoeneß zu werfen wären

Im Moment ist es – vor allem bei twitter – angesagt, auf Hoeneß Steine zu werfen.

Der DGB-Vorsitzende nennt in seiner Mai-Ansprache Steuerhinterziehung einen Reichensport.

Moralisch mag das ja alles richtig sein – Steuerhinterziehung ist nicht zu tollerieren. Aber ein Reichensport ist das mit Sicherheit nicht. Auch Vertreter von Gewerkschaften waren nicht immer ehrlich, was ihre Verdienste angeht. Als Beispiele mag man Bundestagsabgeordnete nehmen, die nebenbei noch Geld von Volkswagen bekamen oder Betriebsratsmitglieder mit zweifelhater Berufsauffassung. Um es kurz zu machen: So ganz frei von solchen Skandalen, ist man in keiner Einrichtung.

Mal ab davon, dass wohl auch der DGB bei der Leiharbeit mitmischt. Wenn der Bericht stimmen sollte, ist das auch etwas, was zu hinterfragen ist.

Dann kann man durchaus mit den fragwürdigen Steuerwohnsitzen von Boris Becker, Franz Beckenbauer, den Brüdern Schumacher weitermachen – auch Leute, die in Deutschland hoch gefeiert werden. Auch hier kann der Gesetzgeber mal über Besteuerung aufgrund Staatsbürgerschaft nachdenken. Vielleicht macht da die SPD ab Herbst was?

Zusammenfassend: Wer hier welche Steine wirft, muss sich das vorher ganz eindeutig überlegen, ob da nicht der eine oder andere Stein zurückkommt.

Gelegenheiten finden immer jemanden, der nach ihnen greift.

ITIL Einführung

Überlege gerade, wie man Leuten eigentlich erklärt, was ITIL ist.

Letztendlich landet man doch wieder bei der allgemein bekannten Geschichte. Man hat einen IT-Service, der aus unterschiedlichen Teilen besteht. Diese Teile sind Kunden, IT-Hardware, Serviceleistungen, Meldungen der Kunden. Darüber möchte man Auskünfte haben.

Warum möchte man Auskünfte haben? Um das zu erfüllen, was für einen IT-Service wichtig ist. Nämlich die Einsicht, das für den Kunden nur ein Anspruch existiert. Es muss funktionieren. Und das “es” ist das, was ich ihm als Leistung versprochen habe. Mit dieser Leistung, neudeutsch dem Service, verbindet der Kunde Erwartungen an Nutzbarkeit und Verfügbarkeit. Und man selbst verhält sich da nicht anders. Man selbst kauft sich einen Handyvertrag bei Anbieter X und der kann noch so günstig sein. Wenn die Dinge, die ich damit machen möchte, nicht da und zu der Zeit funktionieren, wo und wann ich sie in Anspruch nehme, überlege ich mir einen Wechsel.

Und ein IT-Dienstleister, gerade unter Konkurrenzgedanken, tut gut daran, sich den Wünschen und Erwartungen seines Kunden anzunehmen. Man sollte die Frage beantworten können, wie die Erwartungen des Kunden sind und in welchem Grad ich diese erfülle. In einem weiteres Schritt sollte ich mir dann überlegen, wie ich meine Services gegenüber den Anforderungen des Kunden aufstelle, um seine Änderungswünsche besser und näher an seinen Erwartungen umsetzen zu können.

Hat man diese Problemstellung verinnerlicht, gerade weil man sich ja selbst nicht anders verhält, ist der nächste Schritt sich zu überlegen, wie man seine Fragen beantwortet bekommt. Auch da folgt man einem alten Prinzip: Nimm das, was andere schon mal getan haben und was bei denen in ähnlichen Situationen schon funktioniert hat.

Das ist, in aller Kürze, ITIL.

Kerstlingeröder Feld

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