Tablets als Wahlgeschenke
so so – Mutti Merkel hat als Wahlgeschenk versprochen, jeder Schüler erhält ein Tablet.
Als Anekdote denke ich an das Gerät, welches sie auf der Cebit versenkt hat. Das hat es überlebt. Aber solche Wahlgeschenke würden es nicht tun. Auf der Cebit selbst meinte auch Peer, dass Schüler so etwas gebrauchen könnten und will sie auch aus Staatskassen finanzieren.
Die Idee ist wahrlich nicht neu. Seit dem es Laptops gibt, wollen Leute unterschiedlichster Gesinnung diese an Schüler weitergeben. Gut, in den Schulen herrscht krankhafter Mangel an IT. Sowohl Hardware, als auch an den Fähigkeiten bei Schülern und Lehrern. Diese Lücke trägt sich dann in viele Universitäten weiter. Sie wird kleiner, sicherlich – aber was mir fehlt sind die Inhalte.
Redet hier vielleicht mal jemand über Inhalte?
Was genau sollen denn die Schüler damit anfangen? Zu Hause, wenn denn ein Internetanschluss vorhanden ist “digitale Hausaufgaben” machen? Was in den meisten Schulen bedeutet: Ladet euch die Aufgaben aus dem Netz.
In der Schule für den Unterricht nutzen? Was wiederum bedeutet: Erklären die Schüler also dem Lehrer mal das Netz.
Ein IT-Endgerät braucht Pflege, Know How, Programme, Fehlerbeseitigung – und der Endnutzer braucht einen sinnvollen Verwendungszweck.
Der fehlt mir in all der Diskussion. Also mehr Geld in die Bildung durch Personen, als in Technik, die als Schlagzeile in jede Überschrift passt…
Danke…




